Im Berichtsjahr bildete die Weiterentwicklung der Studienadministration für die Studiengänge Kindergarten- und Unterstufe, Primarstufe sowie Sekundarstufe I einen Schwerpunkt. Die Administration wird vereinfacht und durchgängig digital unterstützt. Künftig werden die Studierenden ihr Studium weitgehend selbst administrieren und ihren Studienverlauf selbstverantwortlich steuern können. Die Implementierung im Laufe des nächsten Jahres ist in Vorbereitung. Weiterentwickelt wurden ausserdem die Studiengänge für Quereinsteigende mit Hochschulabschluss. Die Studierendenzahlen stiegen 2025 weiter an auf rund 3920 Studierende. Zudem haben 988 Personen auf den Volksschulstufen, 318 Personen auf Sekundarstufe II sowie 19 Personen bei den Fachdidaktik-Mastern ihre Ausbildung abgeschlossen.



Das Interesse an den Ausbildungsstudiengängen an der PH Zürich ist so hoch wie nie zuvor. Insgesamt starteten im Berichtsjahr 1609 Studierende ihre Ausbildung (Vorjahr: 1328), davon 1222 in einem Studiengang für die Volksschule (Vorjahr: 971). Auf grosses Interesse stossen bei den Studiengängen für die Volksschule neben den Hauptstudiengängen auch die Quereinstiegs-Studiengänge für Personen mit Hochschulabschluss (Quest PH Zürich). Die Studierenden unterrichten hier bereits ab dem zweiten Studienjahr mit einem Pensum von 35 bis 60 Prozent an einer eigenen Klasse. Insgesamt studieren hier 439 Personen (Vorjahr: 424). Die Gesamtzahl der Studierenden stieg im Berichtsjahr auf 3918 Studierende. Im vergangenen Jahr waren es 3808.

Die Studiengänge für Quereinsteigende mit Hochschulabschluss (Quest PH Zürich) für die Kindergarten- und Unterstufe sowie die Primarstufe wurden weiterentwickelt und starteten im vergangenen Herbst in neuer Form. Bereits ihren ersten Studientag verbringen die Studierenden an einer der rund 100 Kooperationsschulen der PH Zürich im Kanton. Das Lernen am Arbeitsplatz an den wöchentlichen Praxistagen oder später in der berufsintegrierten Studienphase bildet ein wichtiges Element des Studiums. Studierende der Quest-Studiengänge verfügen über jahrelange Berufs- und viel Lebenserfahrung – die weiterentwickelte flexible Studienstruktur mit individuellen Studienplanungen wird den vielfältigen Lebensumständen gerecht und fördert individuelle Lernprozesse. Neu verknüpfen die Studierenden in interdisziplinären Modulblöcken und in Lernlandschaften von Beginn weg bildungswissenschaftliche, fachdidaktische und überfachliche Inhalte und wählen eigene Lernwege. Beispielsweise, indem sie Unterrichtssettings und Lernmöglichkeiten an ausserschulischen Lernorten aus verschiedenen fachlichen und fachdidaktischen Perspektiven beleuchten oder Theorien der Motivation mit Dozierenden aus den Bildungswissenschaften und der Fachdidaktik daraufhin untersuchen, was diese für die Lernbegleitung beispielsweise im Unterricht in Natur Mensch Gesellschaft bedeutet. Beim Berufseinstieg ab dem zweiten Studienjahr unterstützen Praxislehrpersonen sowie Mentorinnen und Mentoren die Studierenden direkt an ihrem Arbeitsort.

Die PH Zürich arbeitet im Rahmen der Studierendenmobilität weltweit mit rund 100 Partnerhochschulen zusammen. Am ersten International Day stellten rund 100 Studierende die Partnerhochschule vor, in der sie im vergangenen Jahr ein Mobilitätssemester absolviert hatten, darunter Hochschulen in der Schweiz, in Nordamerika, Asien und Australien. Dabei erhielten Dozierende, Mentorinnen und Mentoren Einblicke in das Lernen der Studierenden während des Austauschs. Gleichzeitig profitierten Studierende, die ein Mobilitätssemester planen, von Tipps aus erster Hand. Ausserdem stellten Studierende Projekte aus dem Wahlbereich «Globales Lernen» vor, die sie im Rahmen einer Zusammenarbeit mit der Abteilung Internationale Bildungsentwicklung des Prorektorats Weiterbildung umgesetzt hatten.

Die Rechtsgrundlagen der Ausbildung an der PH Zürich wurden aufgrund einer Änderung im Fachhochschulgesetz angepasst und in Rahmenordnungen überführt. Darauf basierend werden neue Studienordnungen erarbeitet sowie alle Modulbeschreibungen und die Studieninformationen angepasst. In den neuen Rahmenordnungen wird unter anderem die Digitalisierung der Administration und der Kommunikation mit den Studierenden verankert. Die Studierenden können künftig online ihren Studienverlauf eigenständig administrieren und haben jederzeit den Überblick über ihr gesamtes Studium. Die Rechtsgrundlagen und die neue Studienadministration werden gleichzeitig auf das Herbstsemester 2026 umgesetzt.

Im Rahmen der Kooperation mit der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik (HfH) können Studierende der Sekundarstufe I mit dem Schwerpunkt Sonderpädagogik vier Module und die Masterarbeit an ihr Masterstudium in schulischer Heilpädagogik an der HfH anrechnen lassen. Ziel der Kooperation ist es, gemeinsam mehr schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen für die Sekundarstufe I auszubilden. Die ersten fünf Studierenden haben im Berichtsjahr ihr Studium an der HfH abgeschlossen, insgesamt studieren derzeit 28 Abgängerinnen und Abgänger der Sekundarstufe I der PH Zürich an der HfH.

«Ich schätze im Studiengang Kindergarten- und Unterstufe den starken Zusammenhalt. Sowohl Mitstudierende als auch Dozierende stehen immer unterstützend zur Seite.»
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Zukunftsfähige Studiengänge
Der Einsatz neuer Technologien, etwa von künstlicher Intelligenz, ist Voraussetzung für die Entwicklung zukunftsfähiger Studiengänge. Die PH Zürich befasste sich im Berichtsjahr mit dem Aufbau und der Implementierung von Wissen und Können zur Integration neuer Technologien in die Lehre.

Qualifikationen und Kompetenzen
Die PH Zürich erarbeitete 2025 eine umfassende Beschreibung der erforderlichen Qualifikationen und Kompetenzen für das Lehrpersonal innerhalb der verschiedenen Studiengänge. Damit wird sichergestellt, dass die Anforderungsprofile ans Lehrpersonal die fachlichen und didaktischen Anforderungen sowie die Akkreditierungsvorgaben der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren (EDK) sowie des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) berücksichtigen.
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An 20 Infoveranstaltungen, 11 Messen, 6 Besuchs- und Profilwahltagen und 4 Besuchen von Gymnasien, Berufs- und Fachmittelschulen erhielten Interessierte Einblick in Studienmöglichkeiten und Studienalltag.

Wie können Hochschulen nachhaltiges Denken und Handeln effektiv in Lehre und Praxis integrieren? Ein Impulsreferat sowie eine Vielzahl an Workshops näherten sich dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven.
Formatives Assessment als Alternative zur heutigen Lehr- und Prüfungspraxis? An einer Abteilungskonferenz diskutierten Leitende und Dozierende der Sekundarstufe I engagiert über Haltungs-, Lehr- und Prüfungskultur.

Am 3. Netzwerktag diskutierten Vertretungen aus Kooperationsschulen, Studierende und weitere Akteurinnen und Akteure aus dem Schul- und Bildungsbereich die Bedeutung von Coachingkompetenzen in der Lehrpersonenbildung.
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