Institut Unterstrass

Das Institut Unterstrass als eigenständiger Partner der PH Zürich verzeichnete im Berichtsjahr aufgrund des doppelt geführten Studien­gangs Quer­einstieg erneut eine vergleichs­weise hohe Studierenden­zahl. Schwer­punkte bildeten 2025 der Start eines Projektes zur Bildung nach­haltiger Entwicklung sowie die Weiter­führung eines Angebots für Menschen mit Beein­trächtigung.

76

Abschlüsse

84

Eintritte

237

Studierende

Highlights

Doppelt geführter Studien­gang Quer­einstieg in der berufs­integrierten Phase

Im Herbst 2024 startete der Studien­gang Quer­einstieg Primar­stufe in doppelter Ausführung. Grund dafür war die Verlegung des Starts von Frühjahr auf Herbst bei den Quer­einstieg-Studien­gängen der PH Zürich. 46 Studierende sind nun im August 2025 in die berufs­integrierte Phase eingetreten und haben eine Teilzeit-Anstellung als Klassen­lehr­personen über­nommen.

Stufenerweiterung Kindergarten

Zur Nach­qualifizierung von Primar­lehr­personen bietet das Institut Unterstrass eine Stufen­erweiterung für den Kinder­garten an. In einem einjährigen Studien­gang erweitern Primar­lehr­personen ihre didaktischen und methodischen Kompe­tenzen für den Unterricht im Kinder­garten. Im Berichtsjahr absolvierten den Studien­gang insgesamt 11 Studierende.

Projekte

Auswahl

Programm écolsiv

Mit dem Programm écolsiv öffnet das Institut Unterstrass im Rahmen seines Engagements für Inklusion in der Hoch­schul­bildung seit 2017 seine Ausbildung für Menschen mit kognitiver Beein­trächtigung. Das Programm wurde im November 2025 mit einem Preis der Barbara-Schadeberg-Stiftung ausgezeichnet. Ausserdem engagiert sich Unterstrass stark für inklusive Hoch­schulen: national im Swiss­universities-Projekt und inter­national, zuletzt in Finnland im Rahmen von Kongressen und eines Besuchs einer Universität.

Projekt Bildung für nachhaltige Entwicklung

Am Institut Unterstrass wird Bildung für nach­haltige Entwicklung (BNE) systematisch in die Ausbildung von Lehr­personen integriert. Ziel ist ein Kompetenz­aufbau, der sich im professio­nellen Handeln und im späteren Unter­richt der angehenden Lehr­personen zeigt. Alle Studierenden setzen sich deshalb im Verlauf ihrer Ausbildung ausführlich mit allen BNE-Dimensionen auseinander. In einem dreijährigen Zyklus wird pro Semester ein BNE-Schwer­punkt institutsweit sichtbar gemacht, orientiert an den fächer­über­greifenden Themen des Lehrplans 21. Die inhaltliche Gestaltung und Umsetzung verantworten Studierenden­gruppen in enger Zusammen­arbeit mit Dozierenden.