Als rechtlich verankertes Mitwirkungsorgan der PH Zürich war die Hochschulversammlung (HSV) 2024 wie in den vergangenen Jahren bestrebt, die Mitarbeitenden in den zentralen organisatorischen und betrieblichen Fragen zu vertreten und die Anliegen und unterschiedlichen Sichtweisen einzubringen.
Der Vorstand kam monatlich und die Delegierten an vier regulären und einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung zusammen. Ebenso fand im Dezember die erste Vollversammlung der HSV statt. Zentrales Thema im Berichtsjahr war die Neukonstituierung der HSV unter der Leitung des Vorstandes und des neugewählten Co-Präsidiums. Zudem war es dem Vorstand wichtig, dass die HSV wieder sichtbarer wird an der PH Zürich. Entsprechend wurden neue Kommunikationskanäle geschaffen: In einer eigenen Rubrik auf der Mitarbeitendenplattform Intranet werden fortan laufend News publiziert, und ein regelmässig erscheinender Newsletter informiert die Mitarbeitenden über aktuelle HSV-Aktivitäten.
Nachdem die HSV und insbesondere der Vorstand im Vorjahr durch den kurzfristigen Ausfall des Präsidiums besonders gefordert gewesen war, haben die Delegierten im Januar an einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung ein neues Co-Präsidium gewählt. So konnten 2024 die Aufgaben mit einem vollbesetzten und funktionsfähigen Vorstand weitergeführt und die Neukonstituierung angegangen werden.
Im Zuge der neuen Personalverordnung (PVF) stand die HSV vor der Aufgabe, die Geschäftsordnung der HSV zu überarbeiten. Unter anderem wurde durch die Änderung der Personalkategorien im Fachhochschulgesetz des Kantons Zürich eine Anpassung der Teilgruppen (ehemals Stände) notwendig. Neu sind die Mitarbeitenden in der Geschäftsordnung in den Teilgruppen «Administrativ-Technisches Personal und Assistierende», «Lehr- und Forschungspersonal» sowie «Professorinnen und Professoren» organisiert. Wie bisher bilden auch die Studierenden eine Teilgruppe der HSV. Neben dieser Anpassung wurde die Geschäftsordnung vereinfacht und vereinheitlicht. Neu schöpft die HSV das gesetzliche Maximum von 30 Delegierten aus. Der Vorstand der HSV setzt sich nun zusammen aus dem Co-Präsidium der HSV, den Präsidien der Teilgruppen sowie dem Co-Präsidium der Versammlung der Studierenden. Zudem unterstützt eine Aktuarin den Vorstand bei administrativen Belangen. Mit der Neukonstituierung wurde auch das Gefäss der Vollversammlung der HSV geschaffen, die sich im Dezember zum ersten Mal versammelte, um Anliegen der Mitarbeitenden zu sammeln und zu diskutieren.
Entsprechend der neuen Geschäftsordnung mussten sich auch die Teilgruppen neu konstituieren und es wurde breit Werbung gemacht, um die 30 Delegiertenplätze besetzen zu können. Es fanden sich in allen Teilgruppen Mitarbeitende, die bereit sind, (weiterhin) Vorstandsarbeit zu leisten. Ebenso konnten erfreulicherweise alle Delegiertenplätze besetzt werden. Dies ermöglicht es der HSV, sehr breit abgestützt zu agieren und die Mitarbeitenden umfassend zu vertreten.
Während des Berichtsjahres waren sowohl die Mitglieder der HSV wie auch die Mitglieder der HSL sehr darum bemüht, den Dialog aufzubauen und in einen konstruktiven und kritischen Austausch zu kommen. So traf sich das Co-Präsidium regelmässig mit dem Rektor, um verschiedene Themen zu besprechen. Auch kamen die HSL und der Vorstand der HSV einmal im Semester zusammen. Des Weiteren fanden in beiden Semestern Austauschrunden mit den Prorektoratsleitungen, dem Generalsekretär und verschiedenen Delegierten statt und die Delegierten trafen sich einmal pro Semester mit dem Rektor. Während dieser Treffen bot sich der HSV die Gelegenheit, aktuelle Themen direkt beim Rektor oder den entsprechenden Prorektoratsleitungen zu platzieren, Fragen zu stellen und eigene Anregungen einzubringen.
Auch in diesem Jahr haben die Delegierten der HSV in den verschiedenen Teilprojekten der PVF mitgewirkt und konnten so Anliegen der Mitarbeitenden vertreten. Diese Einsitze in den Teilprojekten ermöglichte es in gewissen Fällen auch, dass die Delegierten bereits während laufender Erarbeitungen konsultiert wurden. Diese stete Einbindung vereinfachte zum Teil auch die Vernehmlassungen, da die Delegierten bereits Vorwissen aufbauen konnten oder Delegierte im Vorfeld für mögliche Vernehmlassungen angefragt werden konnten.
Im Zuge der PVF und anderer Entwicklungsprojekte wie der Revision der Weisung zur Nutzung von IT-Mitteln oder der Erarbeitung neuer Grundsätze zum Einsatz von künstlicher Intelligenz an der PH Zürich wurden verschiedene Richtlinien überarbeitet oder neu geschrieben. Dies führte dazu, dass die Delegierten mehrere Stellungnahmen verfassten, die zur Überarbeitung der Vorlagen führten.
Durch den Einsitz der HSV in Findungs- und Ernennungskommissionen konnte die HSV auch in diesem Jahr aktiv die Zukunft der PH Zürich mitgestalten. So waren Mitglieder des Vorstandes sowohl in der Findungskommission zur Neubesetzung der Stelle der Rektorin oder des Rektors vertreten wie auch in der Ernennungskommission zur Besetzung der Leitung des Prorektorats Weiterbildung.
Im Berichtsjahr fanden mehrere Treffen der Präsidienkonferenz der Hochschul