In den drei Kommissionen der PH Zürich bildeten im Berichtsjahr die Überprüfung des internen Qualitätsmanagementsystems, die Förderung der psychischen Gesundheit und der Nachhaltigkeit an der PH Zürich sowie die Weiterführung der bewährten Diskussionsanlässe rund um Diversität und Gleichstellung die Schwerpunkte.
Die KQM hat im Berichtsjahr das interne Qualitätsmanagementsystem der PH Zürich auf seine Zweckmässigkeit überprüft und Vorschläge für Weiterentwicklungen entworfen. Das System wurde vor fünf Jahren aufgebaut mit dem Ziel, Grundlagen des Qualitätsmanagements zu schaffen. Die Überprüfung folgt einer Vorgabe des Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetzes (HFKG), das von den Hochschulen eine regelmässige Überprüfung des Qualitätsmanagementsystems verlangt. Des Weiteren befasste sich die KQM im Berichtsjahr mit der Qualitätsstrategie 2022 bis 2025 der PH Zürich. Dabei fokussierte sie unter anderem auf das in der Strategie festgehaltene Ziel «Den Qualitätsdiskurs weiterhin fördern». Mit der Aktion «Gemeinsam immer besser – Anerkennung motiviert» schuf sie die Möglichkeit, die gegenseitige Wertschätzung in der täglichen Zusammenarbeit zu thematisieren. Mit sogenannten Wertschätzungskarten, die in den Tee-/Kaffeezonen auflagen, wurden die Mitarbeitenden eingeladen, ihre Kolleginnen und Kollegen mit diesen Karten und einer positiven Nachricht zu überraschen. Über 1000 Wertschätzungskarten kamen so innerhalb von einem Monat in Umlauf.
Im Fokus der umgesetzten Massnahmen standen im Berichtsjahr die Förderung der psychischen Gesundheit und der Nachhaltigkeit an der PH Zürich. So wurden Erste-Hilfe-Kurse für psychische Gesundheit angeboten, Brownbag-Lunches zu relevanten Themen über Mittag organisiert und ein neues Angebot zur Förderung einer gesunden Sprechstimme eingeführt. Diese Angebote werden zukünftig weitergeführt. Dank der Unterstützung der KGU konnte zudem das Projekt «In Beziehung treten» ins Leben gerufen werden, um die sozialen Ressourcen der Studierenden an der PHZH zu stärken. Im Bereich der physischen Gesundheit organisierte die KGU erstmals Nothelferkurse für Mitarbeitende, die künftig regelmässig angeboten werden sollen. Bewährte Aktionen wie die Grippeimpfung und die Blutspendeaktion wurden erfolgreich fortgeführt. Im Rahmen der Nachhaltigkeit setzte die KGU auf den Einsatz plastikreduzierter Materialien in den Materialschränken, veranstaltete eine Velosammelaktion sowie textile Upcycling-Ateliers und einen Kleidertausch. Eine Fastenwoche bot den Mitarbeitenden und Studierenden darüber hinaus die Möglichkeit, nachhaltige Verhaltensweisen aktiv zu erproben. Die KGU nahm zudem an verschiedenen Gesundheits- und Nachhaltigkeitstagungen teil und war bei Treffen des Netzwerks Gesundheitsfördernde Hochschulen Schweiz vertreten. Auch in Zukunft wird die KGU die Stärkung der psychischen Gesundheit und nachhaltige Entwicklung an der PH Zürich gezielt vorantreiben.
Die Kommission Diversity_Gender (KDG) hat im Berichtsjahr eine Reihe von Austausch- und Diskussionsanlässen weitergeführt, um Mitarbeitende der PH Zürich und weitere Ansprechgruppen zu Themen rund um Diversität und Gleichstellung in den Austausch zu bringen. Erwähnt seien insbesondere die etablierten Diskursreihen «Norma» und «Normalitäten». Im Frühjahr fand in enger Kooperation mit den anderen Zürcher Hochschulen der nationale Sexual Harassment Awareness Day statt. Die PH Zürich war mit Informationsständen, -materialien und einem Input mit Fragemöglichkeiten beteiligt. Am nationalen Zukunftstag erhielten 80 Kinder und Jugendliche Einblick in die vielfältige Arbeitswelt an der PH Zürich, insbesondere in den Lehrberuf. Weiter unterstützte die KDG Hochschulangehörige, externe Kooperationspartnerinnen und -partner sowie Studierende bei Fragen rund um Diversität und Diskriminierung und wirkte in internen, kantonalen und (inter)nationalen Gremien mit, etwa in der Arbeitsgruppe Gender/Chancengleichheit von Swissuniversities oder bei der Ausarbeitung von Anträgen für projektgebundene Beiträge des Bundes (PgB-Projekte).
Auch in diesem Jahr unterstützten die zwei von der Hochschulversammlung (HSV) gewählten Mitglieder der Stelle für Personalfragen (SteP) die Mitarbeitenden bei belastenden Situationen am Arbeitsplatz. Die Anliegen reichten von persönlichen Fragen über allgemeine Auskünfte bis hin zu konkreten konfliktbehafteten Situationen mit Vorgesetzten oder Mitarbeitenden. Auch auf das externe Beratungsangebot der Firma Movis wurde in manchen Kontexten hingewiesen.
Die SteP nutzte im Berichtsjahr die Gelegenheit, ihre Angebote noch stärker bekannt zu machen, so etwa im Rahmen eines Beitrags in der internen Mitarbeitendenzeitschrift zum Thema psychische Gesundheit am Arbeitsplatz. Am zum zweiten Mal durchgeführten Sexual Harassment Awareness Day war die SteP mit Beratungspersonen und Flyern präsent. Die Kontaktpflege mit verschiedenen Gremien der PH Zürich bildete traditionellerweise eine wichtige Grundlage für die Arbeit der SteP, ebenso der Austausch mit der Hochschulversammlung und -leitung.