Im Rektorat lagen die Schwerpunkte im Berichtsjahr bei einem neu eingeführten Risikomanagement, bei verstärkten Aktivitäten im Nachhaltigkeitsbereich sowie bei der laufenden Weiterentwicklung der Rechtsgrundlagen und des Online-Auftritts der PH Zürich. Zudem wurde erstmals eine Zweitbefragung der Studienabgängerinnen und -abgänger durchgeführt.
13761
Follower Linkedin
1093
Social-Media-Posts
626
PH Zürich in den Medien
Die PH Zürich publizierte im Berichtsjahr erstmals eine Zweitbefragung ihrer Studienabgängerinnen und -abgänger. Zwei Jahre nach der Erstbefragung im Jahr 2021 wurden die ehemaligen Studierenden im November 2023 zu ihrer aktuellen Berufssituation befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die grosse Mehrheit der befragten Abgängerinnen und Abgänger (90 Prozent) rund zwei Jahre nach ihrem Abschluss als Lehrperson angestellt ist. Daneben sind zwei Prozent auf Stellensuche und acht Prozent in einer anderen Lebenssituation. Rund zwei Jahre nach ihrem Abschluss arbeiten knapp 90 Prozent der befragten Studienabgängerinnen und -abgänger mit einem Pensum von mindestens 70 Stellenprozenten und über die Hälfte mit einem Pensum von 90 bis 100 Stellenprozenten. Die überwiegende Mehrheit unterrichtet im Kanton Zürich (90 Prozent).
Die PH Zürich führte im Berichtsjahr ein umfassendes Risikomanagement ein. Ausgehend von einer Risikobewertung hat sie zwölf Risiken als sogenannte L-Risiken bewertet, entsprechende Risiko-Kontroll-Aktivitäten identifiziert und diese beschrieben. Die bisherigen Risikoanalyse-Instrumente wurden in das Risikomanagement integriert. Mittels eines jährlichen Reportings wird die Hochschulleitung die Umsetzung der Risiko-Kontroll-Aktivitäten beurteilen und wo nötig Massnahmen ergreifen. Ebenfalls jährlich wird sie die Risiken erneut bewerten.
Im Rahmen ihrer nachhaltigen Entwicklung fokussierte die PH Zürich 2024 die Vernetzung und den Austausch zum Thema Nachhaltigkeit und Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE). Die Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen, ausserschulischen Akteurinnen und Akteuren sowie Studierenden konnte dabei weiter vertieft werden. So organisierte die PH Zürich im März mit der Stiftung Éducation 21 und der PH Bern die Tagung Rendez-vous BNE, bei der Vertretungen von Pädagogischen Hochschulen und ausserschulischen Akteurinnen und Akteuren über verschiedene BNE-Themen diskutierten. Im gleichen Monat beteiligten sich Studierende und Mitarbeitende der Hochschule an der Nachhaltigkeitswoche Zürich und boten dabei verschiedene Veranstaltungen an – zum Beispiel ein textiles Upcycling-Atelier, eine Fastenwoche oder einen Food-Save-Kochkurs. Im November organisierte die PH Zürich zusammen mit weiteren Hochschulen den Sustainable University Day sowie die Jahreskonferenz des Zurich Knowledge Center for Sustainable Development, das die Universität Zürich, die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, die Zürcher Hochschule der Künste und die PH Zürich gemeinsam betreiben. Im Zentrum stand die Bestrebung, die Hochschulen nachhaltiger zu gestalten und den eigenen Beitrag für eine nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung zu intensivieren.
Der Rechtsdienst der PH Zürich erarbeitete und aktualisierte auch 2024 zahlreiche Weisungen und Richtlinien im Rahmen der Umsetzung der neuen Personalverordnung der Zürcher Fachhochschulen. Ebenfalls begleitete und unterstützte er drei grössere Beschaffungsvorhaben der PH Zürich. Weiter organisierte die PH Zürich die diesjährige Zusammenkunft der Rechtsdienste auf dem Hochschulplatz Zürich und konnte damit den Austausch unter den hochschulischen Rechtsdiensten weiter stärken. Die Juristinnen und Juristen der PH Zürich führten ausserdem mehrere interne Weiterbildungen zu Rechtsfragen für die Mitarbeitenden der Hochschule durch.
Nachdem die PH Zürich ihren Online-Auftritt auf Ende 2023 hin rundum erneuert hatte, entwickelte sie diesen im Berichtsjahr systematisch weiter. Im Fokus standen neue Funktionalitäten sowie Struktur- und Designanpassungen. Die Nutzung des neuen Online-Auftritts entwickelte sich positiv, im Vergleich zur alten Website nahm auf der neuen Website die durchschnittliche Aufenthaltsdauer um über 1.30 Minuten zu, die durchschnittliche Absprungrate sank um 15 Prozentpunkte – die Userinnen und User scheinen mehr mit den Inhalten der Website zu interagieren als zuvor. Alle Übersichtsseiten der Website – Studium, Weiterbildung, Dienstleistungen, Forschung, Über uns – werden ausserdem signifikant mehr besucht als vorher. News-, Veranstaltungs-, Weiterbildungs- und Projektinhalte performen insgesamt ebenfalls besser als auf der alten Website. Im April wurde die neue Website der PH Zürich beim Best of Swiss Web Award zudem als beste Website in der Kategorie «User Experience» ausgezeichnet. Der Best of Swiss Web Award ist eine der renommiertesten Auszeichnungen in der schweizerischen Kommunikations- und Digitalbranche und zählt auch international zu den etablierten und angesehenen Awards. Im Kontext des Nahostkonflikts richtete die PH Zürich Anfang Jahr eine Online-Plattform ein, die Angebote, Materialien und Informationen zusammenstellt und damit Schulen, Lehrpersonen sowie Schülerinnen und Schüler dabei unterstützt, sich mit dem Nahostkonflikt und mit Fragen rund um Antisemitismus und Islamophobie auseinanderzusetzen. Die Plattform wurde im Berichtsjahr sehr intensiv genutzt und auch medial breit rezipiert.
Auswahl
Am internen Fachgruppentag wurde vormittags das übergreifende Verständnis von Fachlichkeit an der PH Zürich diskutiert, nachmittags standen fachgruppenspezifische Austauschformate auf dem Programm.
Unter dem Titel «Galigrü und Happy Day: Deutschkompetenz im digitalen Zeitalter» befasste sich der Hochschultag der PH Zürich mit aktuellen sprachlichen Entwicklungen im Kontext gesellschaftlicher und technologischer Fragestellungen.