Kommissionen und
Stelle für Personalfragen

In den drei Kommissionen der PH Zürich bildeten im Berichtsjahr der Abschluss der Qualitäts­strategie 2022–2025, die Förderung der psychischen und physischen Gesundheit der Mitarbeitenden sowie die Arbeit an drei neuen vom Bund finanzierten Projekte im Bereich Diversity/Gender die Schwerpunkte.

Kommission Qualitäts­management (KQM)

Die KQM schloss im Berichtsjahr die Umsetzung der Qualitäts­strategie 2022–2025 der PH Zürich ab. In einem bilanzierenden Abschluss­bericht zeigte die KQM auf, wie die einzelnen Mass­nahmen zu den gesetzten Zielen umgesetzt wurden. Alle vier strategischen Qualitäts­ziele wurden erreicht: Mit der Qualitäts­strategie wurde der Qualitäts­diskurs weiter gefördert (Ziel 1), der Umgang mit Hoch­schul­daten systematisiert (Ziel 2), die Hoch­schul­statistik und das Indikatoren­system etabliert (Ziel 3) sowie das Qualitäts­management­system auf seine Zweck­mässigkeit überprüft und angepasst. Die Mass­nahmen zur Erreichung dieser Ziele wurden zentral durch die KQM koordiniert. Die jährlichen Status­berichte der KQM zuhanden der Hoch­schul­leitung doku­mentieren jeweils den Fortschritt und die Erfolge der Strategie­umsetzung. Die KQM legte im Berichtsjahr den Fokus auf die Weiter­entwicklung des internen Qualitäts­management­systems der PH Zürich. Sie entwickelte es abgestimmt auf die laufenden Entwicklungen der Leistungs­bereiche, des Rektorats und der Verwaltungs­direktion konzeptionell weiter. Parallel dazu koordinierte die KQM verschiedene Aktivitäten hin zu einer verstärkt gemeinsam und langfristig ausgerichteten Qualitäts­sicherung und Qualitäts­entwicklung. 

Kommission Gesundheit und Umwelt (KGU)

Die im Berichtsjahr umgesetzten Mass­nahmen der KGU konzentrierten sich auf die Förderung der psychischen und physischen Gesundheit sowie auf die betriebliche Nach­haltig­keit. Bewährte Angebote wie die Ensa-Erste-Hilfe-Kurse für psychische Gesundheit, die Nothilfe­kurse für Mitarbeitende und die jährliche Grippe­impfung wurden erfolgreich weiter­geführt. Im Bereich Nach­haltig­keit wurden Aktionen wie ein Nach­haltig­keits­rund­gang, ein Kleider­tausch­anlass sowie ein Upcycling-Atelier durchgeführt. Weiter wurde die Zusammen­arbeit mit der Versammlung der Studierenden der PH Zürich (VSPHZH) intensiviert, um gesundheits­fördernde Angebote näher an den Bedürfnissen der Studierenden auszurichten. Die KGU nahm zudem an verschiedenen Gesundheits- und Nach­haltig­keits­tagungen sowie an Treffen des Netzwerks Gesundheits­fördernde Hoch­schulen Schweiz teil, um aktuelle Entwicklungen in ihre Arbeit einzubringen.

Kommission Diversity_Gender (KDG)

Im Berichtsjahr setzte die Kommission Diversity_Gender (KDG) ihre Arbeit in den strategischen Schwer­punkten Professio­nali­sierung der Diversity-Arbeit und Weiter­entwicklung einer diversity­sensiblen Hoch­schul­kultur fort. Im Zentrum standen drei neue vom Bund im Rahmen der projekt­gebundenen Beiträge (PgB) finanzierten Projekte: das Projekt «Chancen­gerechtigkeit inhaltlich und strukturell implementieren», das die Weiter­entwicklung der Diversity-Strukturen sowie die Über­arbeitung der Diversity Policy zum Ziel hat sowie die beiden Kooperations­projekte «Rassismus­kritische (Hoch-)Schul­kultur» und «Requalifikation und berufliche Integration geflüchteter Lehr­personen». Der hochschul­weite Austausch blieb wichtiger Bestandteil der KDG-Arbeit. Mit den Reihen «Norma» und «Diskursreihe Normalitäten» und der Beteiligung an der Pride wurden etablierte Plattformen für Diskussion und Vernetzung fortgeführt. Eine PHZH-interne Veranstaltung thematisierte Rassismus im Hochschul­kontext. Wiederum beteiligte sich die PH Zürich unter Mitwirkung der KDG mit einem eigenen Programm am nationalen Sexual Harassment Awareness Day. Am Zukunftstag erhielten rund 80 Kinder und Jugendliche Einblicke in die vielfältigen Arbeits­welten an der PH Zürich. Die KDG engagierte sich zudem in verschiedenen PHZH-internen, kantonalen und (inter-)nationalen Netz­werken, darunter die Swiss­universities-Netz­werke Chancen­gerechtigkeit und Diversity sowie Studium und Behinderung, der AG Gender & Diversity des Wissen­schafts­verbundes Vierländer­region Bodensee sowie IDEAS - Inclusion, Diversity and Equality Association of Swiss Universities.

Stelle für Personalfragen

Die Stelle für Personal­fragen (SteP) berät, begleitet und coacht Mitarbeitende der PH Zürich in belastenden Arbeits- und Lebens­situationen. Der Fokus liegt in der Stärkung von Ressourcen sowie im konstruktiven Umgang mit Situationen, die sich hemmend auf die Arbeits­leistungen auswirken. Im Berichtsjahr hatten Mitarbeitende, die sich aufgrund einer schwierigen persönlichen Situation mit dem Ressort Personal­management in Verbindung setzten, häufig zusätzlich mit der SteP Kontakt aufgenommen. Es zeigte sich, dass insbesondere ein auf die vorhandenen persönlichen Ressourcen orientierter Zugang unter­stützend wirkte. In zwei präventiven Workshops rückte die SteP den Umgang mit Stress und Belastung in den Fokus. Beide Anlässe stiessen auf grosses Interesse. Ferner konnte mit einer verstärkten Sichtbar­keit auf dem Intranet der PH Zürich und mit Flyern und Infor­mations­ständen an ausge­wählten Anlässen zusätzlich auf die Arbeit der SteP aufmerksam gemacht werden, was von vielen Ratsuchenden positiv hervor­gehoben wurde.