Ein Meilenstein im Berichtsjahr war der Start des Strategieprozesses, in den sowohl alle Mitarbeitenden als auch externe Bezugsgruppen einbezogen werden. Um die Umsetzung ihrer Strategie 2027–2034 zu unterstützen und um weiteren strategischen Gestaltungsspielraum zu erhalten, führte die PH Zürich zudem eine umfassende Analyse ihrer Prozesse und Strukturen durch, ebenso optimierte sie ihr Hochschulmanagement und ihre Hochschulgovernance. Ebenfalls veröffentlichte die PH Zürich zwei Befragungen ihrer Studienabgängerinnen und Studienabgänger. Ausserdem erneuerte sie ihr Magazin «Akzente» und startete ein Projekt zur Neulancierung ihres Intranets.
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PH Zürich in den Medien
Im Berichtsjahr lancierte die PH Zürich die Erarbeitung ihrer Strategie 2027–2034. Die kommende Strategieperiode führt die PH Zürich in eine neue Entwicklungsphase; dabei sind sowohl bisherige Errungenschaften als auch Neuerungen wesentlich, die der Hochschule helfen, die anstehenden Herausforderungen im Hochschul- und Bildungsbereich zu bewältigen. Die neue Strategie soll den Mitarbeitenden zudem eine starke gemeinsame Ausrichtung geben und zu einer klaren Positionierung in der Hochschullandschaft und gegenüber den verschiedenen für die PH Zürich relevanten Berufsfeldern führen.
In die Strategieerarbeitung werden möglichst viele interne und externe Bezugsgruppen der PH Zürich einbezogen. Nebst den Mitarbeitenden, den Führungsgremien, der Hochschulversammlung und den Kommissionen werden auch Studierende, Alumni, Verbände und kantonale Stellen sowie weitere externe Akteure mitwirken. Der Einbezug ist in verschiedenen Arbeitsgruppen und Mitwirkungsformaten organisiert. Unter anderem werden vier Grossveranstaltungen durchgeführt, zu denen die Mitarbeitenden beziehungsweise verschiedene externe Bezugsgruppen eingeladen werden. Im Berichtsjahr fanden bereits zwei dieser Veranstaltungen statt, insgesamt nahmen rund 350 Personen an den beiden Anlässen teil.

Die PH Zürich nahm im Berichtsjahr eine umfassende Analyse ihrer Prozesse und Strukturen vor. Sie verfolgt damit das Ziel, finanzielle Stabilität zu gewinnen und ihre Prozesse und Strukturen effizienter und effektiver zu gestalten. Dies unterstützt die Hochschule in der Umsetzung ihrer Strategie 2027–2034 und ermöglicht ihr weiteren strategischen Gestaltungsspielraum sowie Kapazität für Innovation und Weiterentwicklung. Die in der Analyse festgehaltenen Empfehlungen wurden sodann als konkrete Arbeitspakete und Projekte festgehalten und im Rahmen einer übergreifenden Massnahmenplanung priorisiert. Verschiedene Projekte – etwa zur Stärkung der hochschulweiten Angebots-, Personal- und Pensenplanung oder zur finanziellen Steuerung der Hochschule – wurden 2025 bereits gestartet.

Die PH Zürich publizierte im Berichtsjahr zum zweiten Mal eine Zweitbefragung ihrer Studienabgängerinnen und Studienabgänger. Befragt wurden Diplomierte des Jahres 2022, die sich bereit erklärt hatten, zwei Jahre nach Studienabschluss Auskunft zu ihrer beruflichen Situation zu geben. Die Ergebnisse zeigen, dass fast 95 Prozent der Abgängerinnen und Abgänger zwei Jahre nach ihrem Studienabschluss als Lehrperson tätig sind. Über 80 Prozent arbeiten mit einem Pensum von mindestens 70 Stellenprozenten und knapp die Hälfte hat ein Pensum von 90 bis 100 Stellenprozenten. Die Mehrheit ist als Klassenlehrperson tätig (81 Prozent) und unterrichtet im Kanton Zürich (88 Prozent). Rückblickend auf das Studium sagen 85 Prozent, dass sie wieder denselben Studiengang wählen würden; rund 80 Prozent würden wieder an der PH Zürich studieren. Bereits zum fünften Mal führte die PH Zürich zudem eine Erstbefragung ihrer Absolventinnen und Absolventen durch. Aus der Befragung geht hervor, dass über 80 Prozent nach dem Studium eine Anstellung als Lehrperson haben. Fast 90 Prozent unterrichten im Kanton Zürich, wobei knapp 20 Prozent derjenigen, die nach ihrem Studium im Kanton Zürich unterrichten, aus anderen Kantonen oder dem Ausland kommen; der Kanton Zürich erfährt damit einen Zustrom von Lehrpersonen. Rund drei Viertel arbeiten mit einem Pensum von mindestens 70 Prozent als Lehrperson, ein Drittel mit einem Pensum von 90 bis 100 Prozent. Die Mehrheit (78 Prozent) hat das gewünschte Stellenpensum erhalten. Die 22 Prozent, die ihr Wunschpensum nicht erhielten, wünschen sich tendenziell ein leicht höheres Pensum.

Die PH Zürich nahm im Berichtsjahr verschiedene Weiterentwicklungen und Verbesserungen ihres Hochschulmanagements und ihrer Hochschulgovernance vor. Sie lancierte ein Indikatorensystem, das neu eine datengestützte Steuerung zentraler Aktivitäten der Hochschule ermöglicht. Ebenfalls überprüfte und optimierte sie ihr Prozessmanagement. Die bestehenden Prozesse wurden dabei auf ihren Digitalisierungsgrad hin analysiert, gleichzeitig wurde das Digitalisierungspotenzial der Prozesse ermittelt und die entsprechende Anpassung der betreffenden Prozesse geplant. Die PH Zürich evaluierte ausserdem ihr Risikomanagement. Sie bewertete die Risiken neu, überprüfte die Massnahmen zur Risikoreduktion auf ihren Umsetzungsstand hin und plante weitere Schritte, um die Risikomanagementprozesse kontinuierlich zu verbessern.

Im Berichtsjahr erneuerte die PH Zürich ihr Magazin «Akzente». Die Neuausrichtung des Magazins fusste auf einer Befragung der Leserinnen und Leser und umfasste eine Weiterentwicklung der Inhalte, ein aktualisiertes Design sowie einen neuen Online-Auftritt. Online wurde das Magazin in die Corporate Website der PH Zürich integriert. Das Magazin richtet sich weiterhin an alle Bildungsstufen mit den primären Zielgruppen Lehrpersonen, Schulleitende und Studierende; es erscheint nach wie vor als Print- und Online-Magazin. Die Neulancierung des hochschulischen Intranets ist ein weiteres Kommunikationsprojekt, das die PH Zürich im Berichtsjahr beschäftigte. Mit dem Projekt werden die Funktionen sowie die Struktur und der Content des bestehenden Intranets neu aufgesetzt. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf einer für die Mitarbeitenden gewinnbringenden Verzahnung zwischen kommunikationsorientierten Inhalten und arbeitsbezogenen Applikationen (zum Beispiel Microsoft Teams). Das Projekt wird im Laufe des kommenden Jahres abgeschlossen.

Auswahl
Digitale Innovation meets Nachhaltigkeit: Forschende der PH Zürich und der DIZH-Partnerhochschulen zeigten auf, welche ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Nachhaltigkeitserkenntnisse im Rahmen verschiedener DIZH-Projekte entstanden sind.

Externe Bezugsgruppen und Vertreterinnen und Vertreter der PH Zürich diskutierten zu Megatrends wie Individualisierung, Technologisierung oder Ökologisierung die zentralen Herausforderungen im Bildungssystem und Lösungsansätze der PH Zürich bis ins Jahr 2040.
Unter dem Titel «Still sitzen war gestern – Bewegung und Sport im Lebensraum Schule» widmete sich der Hochschultag der PH Zürich der Bedeutung von Bewegung und Sport im schulischen Umfeld.
Strategie